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Gut informiert in 15 Minuten. Die Korrespondenten und Redaktorinnen der NZZ erzählen jeden Tag eine Geschichte, die die Welt bewegt. Ob Politik, Wirtschaft oder Gesellschaft – wir liefern fundierte Analysen, spannende Geschichten und neue Perspektiven, verständlich eingeordnet und auf den Punkt gebracht. Das ist «NZZ Akzent» – immer montags bis freitags. Jeden zweiten Samstag gibt es ausserdem eine exklusive Extrafolge, in der unsere Korrespondentinnen von ihrem Arbeitsalltag im Ausland berichten.
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Resumen del episodio

Ein rätselhafter Todesfall in Sibirien sorgt für internationale Unruhe: Eine 28-jährige Laborantin stirbt an einer schweren Lungenentzündung. Da sie in einem Institut für Pesterreger arbeitete, keimt rasch die Vermutung auf, sie sei an der Lungenpest gestorben. Während in der Region sofort Wohnhäuser desinfiziert, Kontaktpersonen isoliert und Spitäler unter Quarantäne gestellt werden, spricht der Kreml von einer Lungenentzündung unbekannter Herkunft. Die fehlende Transparenz sorgt für Spekulationen: Droht nach einem Laborunfall eine Epidemie? Oder experimentiert Russland im Pest-Labor gar an einer Biowaffe? Gast: Stephanie Lahrtz, Wissenschaftsredaktorin Host: Nadine Landert Redaktion: Dominik Schottner Weitere Informationen rund um die Pest findet ihr [hier](https://www.nzz.ch/wissenschaft/moeglicher-laborunfall-mit-pestbakterien-risiken-und-fakten-ld.10026736) [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich…

Episodios

1664-

Pest-Verdacht in Russland: Was geschah im Labor von Irkutsk?

Ein rätselhafter Todesfall in Sibirien sorgt für internationale Unruhe: Eine 28-jährige Laborantin stirbt an einer schweren Lungenentzündung. Da sie in einem Institut für Pesterreger arbeitete, keimt rasch die Vermutung auf, sie sei an der Lungenpest gestorben. Während in der Region sofort Wohnhäuser desinfiziert, Kontaktpersonen isoliert und Spitäler unter Quarantäne gestellt werden, spricht der Kreml von einer Lungenentzündung unbekannter Herkunft. Die fehlende Transparenz sorgt für Spekulationen: Droht nach einem Laborunfall eine Epidemie? Oder experimentiert Russland im Pest-Labor gar an einer Biowaffe? Gast: Stephanie Lahrtz, Wissenschaftsredaktorin Host: Nadine Landert Redaktion: Dominik Schottner Weitere Informationen rund um die Pest findet ihr [hier](https://www.nzz.ch/wissenschaft/moeglicher-laborunfall-mit-pestbakterien-risiken-und-fakten-ld.10026736) [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich…

12 oct. 2026
1663-

Wie der Tigray-Krieg erneut eskaliert

In dieser Episode von NZZ Akzent berichtet der Afrika-Korrespondent Samuel Mistelin über die erneute Eskalation des Konflikts in der Region Tigray im Norden Äthiopiens. Basierend auf seinen Beobachtungen vor Ort beschreibt er die drohende Gefahr eines regionalen Flächenbrands, der durch die Beteiligung von Akteuren wie Eritrea, dem Sudan und Somalia sowie die geopolitischen Ambitionen von Premierminister Abiy Ahmed befeuert wird. Der Bericht beleuchtet die humanitäre Notlage, die Rolle der TPLF und die potenziellen Auswirkungen auf die globale Wirtschaft und die Sicherheit am Roten Meer.

09 oct. 2026
1662-

Vom Ruhm zum Trauma: Britische Kriegsveteranen fühlen sich vergessen

In dieser Folge von NZZ Akzent berichtet der Korrespondent David Siegner über seine Begegnungen mit britischen Kriegsveteranen im Küstenstädtchen Clacton-on-Sea. Der Bericht beleuchtet das Leben ehemaliger Soldaten, die in Konflikten des ehemaligen Empire dienten und sich heute in ihrer eigenen Heimat oft unverstanden und abgehängt fühlen. Die Reportage thematisiert die psychischen Folgen von Kriegseinsätzen, die soziale Isolation sowie die wirtschaftliche Notlage vieler Veteranen. Zudem wird der sozioökonomische Niedergang des Ortes Clacton-on-Sea als politisches Zentrum der Reform UK unter Nigel Farage analysiert. Die Episode verbindet persönliche Schicksale aus der Zeit des Kolonialismus und des Kalten Krieges mit einer Beobachtung der aktuellen politischen Stimmung in Großbritannien.

08 oct. 2026
1661-

Schülerproteste in Frankreich: Wenn Gewalt die einzige Sprache wird

Im NZZ-Akzent diskutiert Nadine Landert mit dem Frankreich-Korrespondenten Daniel Steinfurt über die eskalierenden Schülerproteste in Frankreich. Ausgehend von Beobachtungen im Pariser Vorort Saint-Denis beschreibt der Bericht, wie aus friedlichen Blockaden gegen marode Schulgebäude und schlechte Lernbedingungen landesweite Straßenschlachten zwischen Jugendlichen und der Polizei wurden. Die Diskussion beleuchtet die tieferliegenden Ursachen wie den Lehrermangel, die mangelnde Attraktivität des Lehrerberufs sowie soziale Benachteiligungen in bestimmten Regionen. Zudem wird thematisiert, wie politische Statements und die Suche nach Aufmerksamkeit zur Eskalation beigetragen haben und welche langfristigen Herausforderungen für das französische Bildungssystem bestehen.

07 oct. 2026
1660-

KI-Massenüberwachung: Forscher überrascht, wie leicht das geht

Diese Episode von NZZ Akzent thematisiert die Gefahren der Massenüberwachung durch die Kombination von Standortdaten und Künstlicher Intelligenz. Anhand eines Experiments des Schweizer Wissenschaftlers Oskar Thees wird aufgezeigt, wie vermeintlich anonymisierte GPS-Daten aus Smartphones mithilfe von KI-Modellen wie Claude mit hoher Effizienz reidentifiziert werden können. Die Untersuchung verdeutlicht, dass Bewegungsprofile als einzigartige Identifikationsmerkmale dienen und durch automatisierte Prozesse das Risiko für die Privatsphäre massiv erhöhen. Der Beitrag beleuchtet zudem die Rolle von Datenbrokern, die Bewegungsdaten aus kostenlosen Apps sammeln und weitergeben. Es wird diskutiert, welche gesellschaftlichen Konsequenzen eine solche Technologie hat – von der Aufdeckung sensibler Orte bis hin zu potenziellen Sicherheitsrisiken für staatliche Institutionen oder Einzelpersonen. Die Episode hinterfragt die Handlungsfähigkeit von Privatpersonen gegenüber fortschrittlichen Datensammlungsmethoden.

06 oct. 2026